Führung in der Krise. Worauf kommt es jetzt besonders an?

Jenseits aller Buzz-Words von agil bis VUKA sind es vor allem drei Faktoren, auf die es in einer Krise ankommt – und keiner davon ist neu oder hat primär etwas mit Digitalisierung oder Home-Office zu tun.

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Tatkräftige Teams oder Titanic-Feeling?

Jenseits aller Buzz-Words von agil bis VUKA sind es vor allem drei Faktoren, auf die es in einer Krise ankommt – und keiner davon ist neu oder hat primär etwas mit Digitalisierung oder Home-Office zu tun. Stattdessen geht es um ganz grundlegende menschliche Faktoren, die maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob Ihre Teams die aktuellen Herausforderungen annehmen und jeder Einzelne bereit ist, einen Beitrag zu leisten – oder ob sich ein Titanic-Feeling einstellt, bei dem die meisten versuchen, selbst in ein Rettungsboot zu kommen, ohne sich um die anderen zu kümmern.

Missverständnisse sind vorprogrammiert

Während der Arbeitsalltag vor Corona häufig einfach gewohnten Abläufen und Ritualen folgte, muss jetzt vieles neu erfunden und ausgehandelt werden. Dabei sind Missverständnisse vorprogrammiert. Der Grund dafür ist einfach: Wenn zwei Menschen die gleiche Situation erleben, ist das für sie noch lange nicht dasselbe! Deshalb ist eine der wichtigsten Aufgaben von Führung, unterschiedliche Sichtweisen zu erkennen und zu synchronisieren, denn ein gemeinsames Verständnis ist die Voraussetzung für gemeinsames Handeln.
Führungskräfte haben es also gerade jetzt in der Hand, ob Sie Zuversicht und Tatkraft ihren Mitarbeitern aufbauen bzw. stärken. Und genau da kommen die anfangs genannten drei Erfolgsfaktoren ins Spiel.

Erfolgsfaktor 1: Vertrauen

Führungskräfte müssen – gerade in der Krise – für ihre Mitarbeiter berechenbar sein und „echt“ wirken. Alles aufgesetzte und un-authentische schürt Ängste und torpediert das persönliche Vertrauen. Deshalb haben erfolgreiche Führungskräfte einen ganz persönlichen Stil und wenden unterschiedlichen Methoden und Techniken an, die genau zu ihnen passen. Sie zeichnen sich also durch die Stimmigkeit ihrer veranlagten Persönlichkeitsstruktur mit ihrem erlernten Verhalten aus und schaffen so die Basis für persönliches Vertrauen.

Erfolgsfaktor 2: Empathie

Vertrauen ist gut! Es reicht alleine aber nicht aus. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wird erst dann möglich, wenn Führungskräfte die Eigenarten der jeweiligen Mitarbeiter erkennen, sie akzeptieren und sich auf diese einlassen. Denn jeder Mensch möchte das Gefühl haben, verstanden und gehört zu werden. Daher müssen Führungskräfte in der Lage sein, Sachverhalte auch aus der Perspektive der jeweiligen Mitarbeiter zu betrachten.

Erfolgsfaktor 3: Motiv-orientierte Kommunikation

Die gute Nachricht: Alle Ihre Mitarbeiter sind von Natur aus motiviert – aber jeder verschieden. Wir Menschen haben unterschiedliche Grund- und Handlungsmotive, die unsere Sichtweisen und Bewertungen bestimmen und unsere bevorzugten Reaktionsweisen und Handlungsmuster maßgeblich prägen. Mit der Biostruktur-Analyse und dem STRUCTOGRAM® können diese Unterschiede sichtbar gemacht werden.
Wer nicht nur sich selbst gut kennt, sondern auch die Biostruktur seiner Mitarbeiter erkennt, wird sensibler für deren Verhalten, kann seine Mitarbeiter in ihrer Individualität besser verstehen, gezielt auf sie eingehen und damit unnötige Konflikte vermeiden sowie erfolgreicher agieren. Das kann gerade in Zeiten der Krise von großem Nutzen sein – für alle.

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